Vero: Alternative zu Facebook, Instagram & Co.?

Vero Logo

Wer viel online in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, ist bestimmt früher oder später schon über diese neue geheimnisvolle Plattform namens “Vero” gestoßen und fragt sich jetzt: Was ist das? Diese Frage haben wir uns auch gestellt, und hier alles Wissenswerte über die selbsternannte Alternative zu Facebook und Instagram Vero schön übersichtlich für euch zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist Vero?

Die wohl wichtigste Frage, gleich zu Beginn: was ist dieses “Vero”? Kurz und knapp, Vero ist eine neue Social Media Plattform, welche, genau wie Instagram, primär über eine App gesteuert wird. Die Plattform hat in der vergangener Woche sehr viel Aufsehen erregt, als die Macher ankündigten, dass die erste Million Nutzer sich gratis lebenslang registrieren können! Dieses Angebot ist mittlerweile eigentlich abgelaufen, jedoch wurde dieses auf unbestimmte Zeit verlängert. Vero könnte das nächste große Ding nach Facebook, Instagram, Snapchat, Whatsapp, Twitter und Co werden! Die Gründer der App wollen sich in sofern von den Konkurrenz abheben, dass sie mit Ihrem zukünftigem Bezahlsystem (welches eine kleine Summe jährlich sein soll) unabhängig von Datensammlung und Werbung auf der Website operieren können. Sie wollen also alles, was die Leute an Facebook und Instagram nervt anders machen.

Vero App Screenshots

Wie funktioniert Vero?

Vero funktioniert wie die meisten Sozialen Netzwerke über die eigenen Freunde und Bekannte. Anders ist hier allerdings, dass man diese in verschiedene Kategorien einteilen kann; Bekannte, Freunde und Beste Freunde. Außerdem kann man einstellen, welche Gruppen welchen Post und welche Informationen vom eigenem Profil sehen können.

Zudem wirbt Vero stark damit, dass eure Daten komplett sicher sind, und niemals in irgendeiner Weise weiterverwendet werden. Es gibt auch keinen Algorithmus, welcher für euch bestimmt, was Ihr sehen sollt, sondern ganz wie bei den Anfängen von Facebook und Instagram, seht ihr nur zeitlich sortiert, was von euren Freunden zuletzt gepostet wurde.

Zu guter Letzt, wird es auf Vero keine Werbung geben, da sich die Plattform zukünftig über den jährlichen Beitrag finanzieren wird (außer bei der ersten Million Nutzer). Wie viel dieser Betrag sein wird, wurde noch nicht angekündigt, es wurde lediglich gesagt, dass es in der Größenordnung von zwei Kaffees pro Jahr wären.

Sonst ist Vero nicht viel anders als Facebook oder Instagram, es sieht deutlich moderner aus, und man hat die gleichen Funktionen wie etwa das Teilen von Bildern und das Erstellen eines Status-Updates.

Lohnt es sich Vero herunterzuladen?

Das ist wohl die Frage, deren Antwort man in ein paar Monaten erst kennt. Aber da es momentan kostenlos ist sich zu registrieren und die App auszutesten, gilt es eigentlich nur zu entscheiden ob es den Zeitaufwand wert ist. Klar ist bis jetzt nur, dass Vero für Unternehmen erst einmal uninteressant ist, da Sie keine Werbung schalten können wie bei Facebook. Das Interesse scheint groß: die Server waren durch den Hype völlig überlastet, haben sich aber mittlerweile wieder stabilisiert!

Kritik an Vero

In den letzten Tagen entstand wieder eine neue Bewegung auf den bereits bekannten Social Media Plattformen. Unter dem Hashtag #DeleteVero, regten sich einige Nutzer über die Vergangenheit von Mitgründer Ayman Hariri auf, welcher zuvor CEO von „Saudi Oger“, einer Saudi-arabischer Baufirma, war, die monatelang seine Angestellten nicht bezahlt haben soll, bis die Firma den Betrieb einstellte und hunderte Mitarbeiter ohne Bezahlung auf der Straße sitzen ließ. Die Geschichte veranlasste viele Nutzer die App wieder zu löschen.

Auch sollen die Datenschutzbestimmungen zwar angepriesen werden, in Wirklichkeit sind diese allerdings nur sehr schwammig ausgeführt, weshalb auch hier viele Leute der neuen App misstrauen.

Hier geht’s direkt zur Vero-Homepage, wo ihr die Apps für euer Smartphone herunterladen könnt.

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Maxime Rommes

Maxime kommt ursprünglich aus Luxemburg und arbeitet nun als Praktikant bei Expertiger in München. Er arbeitet im Bereich Online Marketing und kümmert sich nebenbei um die Social Media Kanäle. Er schreibt gerne Blog Artikel über Computer und deren Software.

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