{"id":5576,"date":"2017-05-30T10:08:52","date_gmt":"2017-05-30T08:08:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/?p=5576"},"modified":"2019-05-06T14:21:45","modified_gmt":"2019-05-06T12:21:45","slug":"breitbandausbau-dsl-und-alternativen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/breitbandausbau-dsl-und-alternativen\/","title":{"rendered":"Breitbandausbau in Deutschland \u2013 DSL und m\u00f6gliche Alternativen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_5583\" style=\"width: 2168px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5583\" class=\"wp-image-5583 size-full\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"2158\" height=\"881\" \/><p id=\"caption-attachment-5583\" class=\"wp-caption-text\">Datenautobahn oder doch eher Datenlandstra\u00dfe? Schnelles Internet ist l\u00e4ngst noch nicht \u00fcberall in Deutschland verf\u00fcgbar. Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/79320857\">Sebastien Coell<\/a><\/p><\/div>\n<p><strong>Das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur treibt den Breitbandausbau in Deutschland mittlerweile nachdr\u00fccklich voran. Auch in abgelegeneren Regionen sollen die B\u00fcrger in Zukunft Zugang zu einem schnellen Internet bekommen. Wie steht es mit der Verf\u00fcgbarkeit bis jetzt, wie lange dauert der Ausbau noch und welche Alternativen bieten sich zu DSL oder Glasfaser?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend in den Gro\u00dfst\u00e4dten und Ballungszentren Internetverbindungen in Highspeed\u2011 Qualit\u00e4t zwischen 30\u00a0und\u00a050 Megabit pro Sekunde (Mbit\/s) bereits Standard sind, hinkt der Ausbau in abgelegeneren Gemeinden <a href=\"https:\/\/www.mittelstandswiki.de\/wissen\/Gastbeitrag:Breitbandausbau\">noch deutlich hinterher<\/a>. 90\u00a0Prozent der deutschen Haushalte verf\u00fcgten 2016 \u00fcber eine Breitbandverbindung. Im Bundesland Sachsen hingegen waren es nur rund 51\u00a0Prozent.<\/p>\n<p>Das Datenvolumen im station\u00e4ren Breitband-Internetverkehr ist dabei in den letzten Jahren um etwa 2.200\u00a0Millionen Gigabyte pro Jahr angestiegen. 2016 belief es sich auf rund 13.800\u00a0Millionen Gigabyte. Doch zur leitungsgebundenen Technik wie DSL oder Kabel gibt es auch noch drahtlose Alternativen. Bis 2018 soll in Deutschland fl\u00e4chendeckend eine Versorgung mit mindestens 50\u00a0Mbit\/s verf\u00fcgbar sein.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas Internet ist eine Basisinfrastruktur unseres Zusammenlebens geworden. Der Staat hat eine Verantwortung daf\u00fcr, dass das Internet fl\u00e4chendeckend zur Verf\u00fcgung steht und sichere Basisdienste bereitgestellt werden.\u201c<\/p>\n<p>These Thomas de Maizieres (CDU) zur Netzpolitik der Zukunft<\/p><\/blockquote>\n<h2>Verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr schnelles Internet<\/h2>\n<p>In den Ballungsgebieten stehen oftmals mehrere M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung und es kann zwischen station\u00e4ren Anschl\u00fcssen \u00fcber DSL, Glasfaser oder Kabelanschluss gew\u00e4hlt werden. Auf dem Land werden hingegen zunehmend andere Techniken genutzt, um den B\u00fcrgern schnelles Internet zur Verf\u00fcgung zu stellen. Da das Verlegen von Leitungen in der Erde aufw\u00e4ndig und teuer ist, bieten sich hier oftmals mobile L\u00f6sungen an. Neben den Bestrebungen der verschiedenen Netzanbieter, die Infrastruktur zu erweitern, suchen verschiedene Kommunen nach Alternativen, um den Ausbau finanzierbar zu machen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5584\" style=\"width: 1698px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5584\" class=\"size-full wp-image-5584\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"1688\" height=\"1125\" \/><p id=\"caption-attachment-5584\" class=\"wp-caption-text\">Vernetzte Welt: Das Internet ist im heutigen Alltag und in der Gesch\u00e4ftswelt nicht mehr wegzudenken.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/142417254?by=serie\">escapejaja<\/a><\/p><\/div>\n<h3>DSL und VDSL<\/h3>\n<p>Als Nachfolger der mittlerweile veralteten ISDN-Technik (Integrated Services Digital Network) bietet der DSL-Standard (Digital Subscriber Line) <a href=\"http:\/\/www.techuni.de\/technologie\/dsl\/wie-funktioniert-dsl-breitband\/\">weitaus h\u00f6here \u00dcbertragungsraten<\/a>. Die tats\u00e4chlich erreichbaren Datenraten sind schlie\u00dflich vom Server abh\u00e4ngig, \u00fcber den der Internetzugang abgewickelt wird. Bei der etwas neueren VDSL-Technik (Very High Speed Digital Subscriber Line) wird inzwischen die \u00dcbertragung \u00fcber Glasfaserkabel abgewickelt, wobei das letzte Verbindungsst\u00fcck zum Haus oftmals noch ein Kupferkabel ist. Gerade die technische Qualit\u00e4t dieser letzten Strecke hat einen gro\u00dfen Einfluss auf die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit. Mit verschiedenen Verst\u00e4rkern, die lokal in den Verteilerk\u00e4sten zugeschaltet werden, k\u00f6nnen die \u00dcbertragungsraten nochmals verbessert werden:<\/p>\n<ul>\n<li>DSL-Anschluss: ca. 16 Mbit\/s beim Downstream, ca. 1\u00a0Mbit\/s beim Upstream<\/li>\n<li>VDSL-Anschluss: ca. 25 Mbit\/s beim Downstream, ca. 5 Mbit\/s beim Upstream<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcber ein entsprechendes Modem oder einen Router wird die Verbindung hergestellt. Bei einigen Vertr\u00e4gen kann dieses Ger\u00e4t kostenlos f\u00fcr die Dauer der Laufzeit bereitgestellt werden. In Deutschland ist die Telekom mit einem Anteil von rund 41\u00a0Prozent (2015) der gr\u00f6\u00dfte Anbieter.<\/p>\n<p>Ein Nachteil der Technik ist die geringe Reichweite. Je l\u00e4nger die Leitungen zum Endverbraucher sind, desto geringer f\u00e4llt die \u00dcbertragungsrate aus. Der Vorteil ist, dass das Leitungsnetz als stabil gilt. Auch bei hoher Belastung durch viele Kunden gleichzeitig ist nicht mit einem Leistungsabfall zu rechnen. Zudem kann \u00fcber Kupferleitungen bei Bedarf auch die Stromversorgung aufrechterhalten werden, wenn auf Kundenseite ein Stromausfall herrscht.<\/p>\n<h3>Glasfaser<\/h3>\n<p>Bei einer Internetverbindung \u00fcber Glasfaserkabel werden die <a href=\"http:\/\/www.verivox.de\/themen\/glasfaserkabel\/\">Daten mittels Lichtsignalen \u00fcbertragen<\/a>. Anders als bei den Kupferleitungen der DSL- und VDSL-Technik sind dabei keine relevanten Verluste bei der \u00dcbertragungsgeschwindigkeit zu verzeichnen. Auch \u00fcber sehr lange Distanzen bleibt die Datenrate gleich. Weiterentwicklungen k\u00f6nnen das Potential der Glasfaserleitungen k\u00fcnftig noch weiter steigern. Derzeit bildet das Glasfasernetz vielerorts haupts\u00e4chlich die Grundinfrastruktur. Weiterverzweigungen zu den einzelnen Verbrauchern bestehen oftmals noch aus anderen, langsameren Leitungen. Folgende \u00dcbertragungsraten sind m\u00f6glich:<\/p>\n<ul>\n<li>Bis zu 1.000 Mbit\/s bei einer Leitung ausschlie\u00dflich \u00fcber Glasfaserkabel<\/li>\n<li>Ca. 25\u00a0&#8211;\u00a0200 Mbit\/s bei einem Hausanschluss \u00fcber ein Kupferkabel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Nachteil der Technik: Das Verlegen der Kabel ist relativ teuer. Pro Haushalt kostet ein Anschluss etwa 2.400\u00a0Euro. In den Gro\u00dfst\u00e4dten und Ballungsgebieten ist die Netzerweiterung dabei g\u00fcnstiger zu bewerkstelligen. Im l\u00e4ndlichen Raum hingegen ist der Ausbau weitaus kostenintensiver und dort deshalb bisher kaum verbreitet. Zudem sind die Leitungen um einiges empfindlicher gegen\u00fcber Besch\u00e4digungen durch Knicken oder Dr\u00fccken. Auch eine Notstromversorgung \u00fcber die Lichtleiter ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Vorteile ergeben sich durch die Tatsache, dass die Glasfaserkabel nicht f\u00fcr St\u00f6rungen wie elektromagnetische Felder anf\u00e4llig sind. Eine zus\u00e4tzliche Abschirmung auch bei Verbindungen zu Mobilfunkstationen ist nicht notwendig. Die \u00dcbertragung \u00fcber die Lichtleiter gilt zudem als weitaus abh\u00f6rsicherer als herk\u00f6mmliche Kupferleitungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5585\" style=\"width: 1698px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5585\" class=\"size-full wp-image-5585\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild3.jpg\" alt=\"\" width=\"1688\" height=\"1125\" \/><p id=\"caption-attachment-5585\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfer Aufwand: Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ist mit hohen Kosten verbunden.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/88417176\">ChiccoDodiFC<\/a><\/p><\/div>\n<h3>Kabel Internet<\/h3>\n<p>Wer von DSL auf eine Kabelverbindung umsteigt, muss sich zun\u00e4chst einen neuen Router anschaffen, denn das alte Ger\u00e4t ist f\u00fcr die h\u00f6heren \u00dcbertragungsraten nicht ausgelegt. Das Kabelmodem wandelt die Signale in das passende \u00dcbertragungsformat um. \u00dcber die Antennensteckdose (Multimediaanschluss) und passende Stecker wird das Ger\u00e4t mit dem Kabelnetz verbunden. Ausschlaggebend f\u00fcr die Schnelligkeit ist auch hier unter anderem der Zugangsserver zum Internet. Sie sind der Hauptgrund, warum oftmals nicht die volle Bandbreite ausgenutzt werden kann. Die Kabelinfrastruktur ist in vielen Gegenden Deutschlands durch die Nutzung f\u00fcr den Fernsehempfang gut ausgebaut. Da die Kabelinfrastruktur hier weitestgehend einem einzigen Unternehmen geh\u00f6rt, ist es kaum m\u00f6glich, zwischen verschiedenen Anbietern zu w\u00e4hlen. Je nach gebuchtem Paket unterscheiden sich die maximal m\u00f6glichen \u00dcbertragungsraten:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischen 1\u00a0Mbit\/s und 40\u00a0Mbit\/s beim Upload<\/li>\n<li>Zwischen 16 Mbit\/s und 100 Mbit\/s beim Download<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Kabelnetz ist anf\u00e4llig gegen\u00fcber bestimmten St\u00f6rungen. Eine unzureichende Abschirmung oder Pegelschwankungen beim Signal beeintr\u00e4chtigen die \u00dcbertragungsqualit\u00e4t. Geeignete Anschlussdosen und die entsprechende technische Ausr\u00fcstung des bestehenden Kabelnetzes f\u00fcr die Nutzung als Internetzugang ist Voraussetzung f\u00fcr eine gute Qualit\u00e4t. Als Vorteil erweist sich in bestimmten F\u00e4llen der Abschluss eines Kombipaketes mit gleichzeitigem Zugang zu Fernsehen, Telefon und Internet \u00fcber das Kabelnetz. Im Gegensatz zu Vertr\u00e4gen mit getrennten Anbietern kann hier oftmals ein Preisvorteil genutzt werden.<\/p>\n<p><img class=\"size-full wp-image-5586 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild4.jpg\" alt=\"Statistik zu Breitbandanschl\u00fcssen in Deutschland\" width=\"800\" height=\"670\" \/><\/p>\n<h3>Internet via UMTS<\/h3>\n<p>In Gegenden, in denen der Ausbau der Infrastruktur \u00fcber Leitungsnetze im Boden zu teuer ist, kann eine Internetverbindung \u00fcber den Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) eine Alternative darstellen. Der derzeit am weitesten verbreitete Standard ist hier die 3G-Technologie. Da die grundlegende Struktur auch bei der Weiterentwicklung beibehalten wird, ist die Aufr\u00fcstung zu 4G oder in der Zukunft auch 5G nicht mit hohen Kosten verbunden.<\/p>\n<p>Die Technik wird derzeit haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Bereitstellung mobilen Internets genutzt. Werden abgelegenere Gebiete mit entsprechenden Funkmasten ausger\u00fcstet, kann hier auch das station\u00e4re Internet \u00fcber die Mobilfunktechnik abgewickelt werden. Dabei kann ein Radius von bis zu zehn\u00a0Kilometern abgedeckt werden. Eine Breitband-Funkzugriffstechnik macht h\u00f6here \u00dcbertragungsraten m\u00f6glich. Zudem k\u00f6nnen mehrere Datenstr\u00f6me gleichzeitig \u00fcber eine Verbindung abgewickelt werden. Der Router w\u00e4hlt automatisch den effizientesten Frequenzbereich aus. Verschiedene Frequenzbereiche werden zudem f\u00fcr internationales Roaming genutzt. Folgende \u00dcbertragungsraten sind je nach Anbieter und Tarif m\u00f6glich:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischen 21,1 Mbit\/s und 42,2 Mbit\/s; es gibt keine gro\u00dfen Unterschiede zwischen Upload- und Downloadgeschwindigkeit<\/li>\n<\/ul>\n<h3>LTE f\u00fcr Zuhause<\/h3>\n<p>Die Erweiterung der UMTS-Technik ist der Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution). Die 4G-Technologie bietet nochmals eine um einiges h\u00f6here Bandbreite. Auch hier unterscheiden sich die m\u00f6glichen \u00dcbertragungsraten je nach Anbieter und gew\u00e4hltem Internetpaket:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischen 1,4 Mbit\/s und 50 Mbit\/s beim Upload<\/li>\n<li>Zwischen 7,2\u00a0Mbit\/s und 100 Mbit\/s beim Download<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die vorgesehenen Frequenzbereiche wurden im Rahmen einer Versteigerung an die verschiedenen Mobilfunkanbieter versteigert. In der Stadt bieten die Frequenzbereiche zwischen 1.800\u00a0und 2.600\u00a0Megahertz die besten Optionen f\u00fcr hohe \u00dcbertragungsgeschwindigkeiten. Auf dem Land sorgt der Bereich um 800\u00a0Megahertz f\u00fcr eine optimale Fl\u00e4chenabdeckung. Dennoch ist der Ausbau auch hier oftmals noch sehr l\u00fcckenhaft. Auch Kunden, die die Technik bislang nur f\u00fcr mobile Anwendungen nutzen, haben in abgelegenen Regionen h\u00e4ufig mit Funkl\u00f6chern zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Weitere Verbesserungen bringt die Weiterentwicklung des Standards unter dem Namen LTE\u2011Advanced. Durch technische Neuerungen konnten die m\u00f6glichen Datenraten hier nochmals erh\u00f6ht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischen 10 Mbit\/s und 100 Mbit\/s beim Upload<\/li>\n<li>Zwischen 300 Mbit\/s und 375 Mbit\/s beim Download<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_5587\" style=\"width: 1698px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5587\" class=\"size-full wp-image-5587\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild5.jpg\" alt=\"\" width=\"1688\" height=\"1126\" \/><p id=\"caption-attachment-5587\" class=\"wp-caption-text\">Direkter Verbindung zum Satellit: Wichtig ist, dass die Sch\u00fcsseln frei h\u00e4ngen und keine Hindernisse wie Hausw\u00e4nde oder B\u00e4ume im Weg sind.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/97059450\">reimax16<\/a><\/p><\/div>\n<h3>Internet via Satellit<\/h3>\n<p>Eine weitere Alternative stellt Internet \u00fcber eine Satellitenverbindung dar. Unabh\u00e4ngig vom Standort, dem Netzausbau oder der Verf\u00fcgbarkeit von Funkmasten kann mit einer Satellitensch\u00fcssel auf dem Dach die Verbindung hergestellt werden. Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass keine baulichen Hindernisse wie D\u00e4cher oder Hausw\u00e4nde die Empfangsqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Zudem sollte sichergestellt werden, dass das Anbringen einer entsprechenden Anlage gestattet ist. Die genutzten Satelliten, die f\u00fcr die Breitbandverbindung eingesetzt werden sind Astra oder Eutelsat. Zus\u00e4tzlich zur Sch\u00fcssel ist noch ein spezielles Empfangsger\u00e4t notwendig. Die Technik ist relativ teuer, allerdings gibt es die M\u00f6glichkeit, die Ger\u00e4te bei den Anbietern f\u00fcr die Dauer der Vertragslaufzeit zu mieten. Folgende Bandbreiten sind dabei zu erreichen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischen 2,5 Mbit\/s und 60 Mbit\/s beim Upload<\/li>\n<li>Zwischen 100 Mbit\/s und 220 Mbit\/s beim Download<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die h\u00f6chsten \u00dcbertragungsraten sind bei der R\u00fcckkanal-Technik m\u00f6glich, bei der Upload und Download \u00fcber verschiedene Verbindungen abgewickelt werden. Beim Internet \u00fcber Satellit ist die Verbindungsqualit\u00e4t von mehreren Faktoren abh\u00e4ngig. Zum einen spielt die Gr\u00f6\u00dfe der Sch\u00fcssel eine Rolle. Zudem kann sich schlechtes Wetter negativ auswirken. Auch wenn durch mehrere Kunden gleichzeitig eine hohe Datenmenge anf\u00e4llt, leidet die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit, da die Kapazit\u00e4t der Satelliten begrenzt ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_5588\" style=\"width: 1697px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5588\" class=\"size-full wp-image-5588\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild6.jpg\" alt=\"\" width=\"1687\" height=\"1126\" \/><p id=\"caption-attachment-5588\" class=\"wp-caption-text\">Musik oder Filme streamen: \u00dcber eine Breitbandverbindung ist das ohne l\u00e4stige Unterbrechungen oder ruckelndes Bild m\u00f6glich.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/127117112\">Tomas Zajda<\/a><\/p><\/div>\n<h2>Schnelles Internet \u2013 so geht\u2019s<\/h2>\n<p>Das Datenvolumen, das t\u00e4glich anf\u00e4llt steigt stetig an. Viele bewegen sich immer h\u00e4ufiger im Internet, die M\u00f6glichkeiten und digitalen Angebote nehmen zu. Ein veralteter ISDN-Anschluss kann hier mit vielen Datenintensiven Anwendungen im Netz nicht mehr mithalten. Moderne Breitbandanschl\u00fcsse versprechen hohe \u00dcbertragungsraten und ruckelfreies Streamen von Filmen.<\/p>\n<h3>Was muss bei einem Neuanschluss beachtet werden?<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst sollte \u00fcberlegt werden, welches Angebotspaket individuell Sinn macht. Nicht jeder ben\u00f6tigt eine ultraschnelle Verbindung mit den h\u00f6chsten Daten\u00fcbertragungsraten. Wer nicht unbedingt Filme oder Musik streamen m\u00f6chte, sondern nur ab und zu im Internet surft, kann mit einem g\u00fcnstigeren Vertrag viel Geld sparen. Allerdings ist es dabei wichtig auf das insgesamt m\u00f6gliche Datenvolumen zu achten. Einige Anbieter drosseln die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit, wenn das maximale Volumen ausgesch\u00f6pft ist. Anstatt eines Kombipaketes mit einem Festnetzanschluss kann alternativ \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/voip-telefonie\/\">Nutzung der Internet-Telefonie<\/a> nachdenken.<\/p>\n<p>Um die einzelnen Tarifangebote vergleichen zu k\u00f6nnen, sollte beispielsweise auch eine m\u00f6gliche Leihgeb\u00fchr f\u00fcr ein Modem oder einen Router ber\u00fccksichtigt werden. Andere Anbieter stellen die Ger\u00e4te kostenlos zur Verf\u00fcgung. Auch die Anschluss- oder Bereitstellungsgeb\u00fchren unterscheiden sich oft erheblich. Vor allem bei den sogenannten Komfortleistungen wie zus\u00e4tzliche Anti\u2011Viren\u2011Software oder Kinderschutzma\u00dfnahmen macht es Sinn, den Bedarf zu pr\u00fcfen. In manchen F\u00e4llen wird hier aus einer Probezeit zum Testen der Dienste ein kostenpflichtiges Abo. Zus\u00e4tzlich Geld gespart werden kann oftmals durch eine Umstellung der Rechnungszustellung. Eine Onlinerechnung kostet im Gegensatz zur per Post verschickten Papierrechnung keinen Aufpreis.<\/p>\n<h3>Wo ist welche Technik verf\u00fcgbar?<\/h3>\n<p>Wer einen Neuanschluss beantragen oder den Anbieter wechseln m\u00f6chte, findet auf den Seiten des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur Informationen zur <a href=\"http:\/\/www.bmvi.de\/DE\/Themen\/Digitales\/Breitbandausbau\/Breitbandatlas-Karte\/start.html\">Verf\u00fcgbarkeit des schnellen Internets<\/a>. F\u00fcr die einzelnen Gemeinden k\u00f6nnen dort zus\u00e4tzliche Angaben angezeigt werden.<\/p>\n<p>Zudem ist es m\u00f6glich, sich im Vorfeld dar\u00fcber zu informieren, in welchem Umfang die versprochenen Datenraten auch erreicht werden. Die <a href=\"https:\/\/breitbandmessung.de\/kartenansicht#2\">Ergebnisse einer umfangreichen Breitbandmessung<\/a> der Initiative f\u00fcr Netzqualit\u00e4t k\u00f6nnen hier als erste Orientierung dienen. Die Informationen k\u00f6nnen nach Anbietern, Bandbreiteklasse oder auch dem Messzeitraum gefiltert werden. Endg\u00fcltige Klarheit kann ein Anruf beim Anbieter direkt schaffen. Sie k\u00f6nnen Auskunft \u00fcber die jeweils verf\u00fcgbare Bandbreite ihres Netzes am gew\u00fcnschten Ort geben.<\/p>\n<div id=\"attachment_5589\" style=\"width: 1601px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5589\" class=\"size-full wp-image-5589\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild7.jpg\" alt=\"\" width=\"1591\" height=\"1194\" \/><p id=\"caption-attachment-5589\" class=\"wp-caption-text\">Simple Einrichtung: In der Regel m\u00fcssen lediglich Router oder Modem angeschlossen werden um die Internetverbindung herzustellen.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/134878949\">wattanaphob<\/a><\/p><\/div>\n<h3>Welche Ausr\u00fcstung ist notwendig?<\/h3>\n<p>In der Regel werden alle wichtigen elektronischen Komponenten vom Anbieter mitgeliefert oder k\u00f6nnen von dort bezogen werden. Ist eine zus\u00e4tzliche Software notwendig, wird diese ebenfalls mit den Ger\u00e4ten bereitgestellt. Dem Router oder Modem liegt dann eine CD mit den entsprechenden Programmen oder Treibern bei.<\/p>\n<p>Ein Leihger\u00e4t kann bei einem Defekt meist kostenlos umgetauscht werden. Vor allem bei der teuren Satellitentechnik lohnt es sich meist, die Ausstattung \u00fcber den Anbieter leihweise mitzubuchen. Lediglich die Empfangssch\u00fcssel schl\u00e4gt hier nicht so teuer zu buche. Wer sich selbst statt eines Leihger\u00e4tes die technische Ausstattung kaufen m\u00f6chte, sollte sich genau \u00fcber die ben\u00f6tigten Spezifikationen informieren.<\/p>\n<h2>Schnelles Internet f\u00fcr alle<\/h2>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur hat die Wichtigkeit des schnellen Internets im Rahmen der Digitalen Agenda 2013 in den Fokus ihrer Bem\u00fchungen ger\u00fcckt. Neben dem Breitbandausbau wird noch an anderen Themen gearbeitet, wie beispielsweise die IT-Sicherheit oder die digitale Vernetzung von Wirtschaft, Gesellschaft und dem Staat.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDas Zwischenziel f\u00fcr 2018 hei\u00dft, jeden Haushalt <\/em><em>mit 50 Megabit pro Sekunde anzubinden.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Ausbau geht jedoch nicht so schnell voran wie geplant. Vor allem im l\u00e4ndlichen Raum sind die Arbeiten mit hohen Kosten verbunden. Zunehmend zeigt sich hier, dass sie buchst\u00e4blich den Anschluss verlieren zu den besser ausgestatteten Regionen. Denn langsames Internet ist heutzutage ein klarer Standortnachteil.<\/p>\n<h3>Recht auf schnelles Internet<\/h3>\n<p>Ein Recht auf schnelles Internet gibt es bislang jedoch nicht. Immer wieder gab es Debatten dar\u00fcber, ob ein solcher Rechtsanspruch verankert werden soll oder nicht. 2015 forderten die Verbraucher, <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/pressemitteilung\/umfrage-verbraucher-befuerworten-recht-auf-schnelles-internet\">auf Schadensersatz klagen zu k\u00f6nnen<\/a>, sollte der Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz nicht gew\u00e4hrleistet sein. Die CDU best\u00e4rkte die B\u00fcrger zun\u00e4chst in ihrem Wunsch, knickte schlie\u00dflich jedoch ein. Staatssekret\u00e4rin Dorothee B\u00e4r (CSU) vom Ministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur begr\u00fcndete die Entscheidung mit europarechtlichen Vorgaben, die einer gesetzlichen Verpflichtung zum Ausbau des schnellen Internets entgegenst\u00fcnden.<\/p>\n<div id=\"attachment_5590\" style=\"width: 1698px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5590\" class=\"size-full wp-image-5590\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild8.jpg\" alt=\"\" width=\"1688\" height=\"1125\" \/><p id=\"caption-attachment-5590\" class=\"wp-caption-text\">Neue Verteilerk\u00e4sten am Stra\u00dfenrand: Hier ist der Breitbandausbau bereits vorangeschritten.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/53395908?by=serie\">embeki<\/a><\/p><\/div>\n<p>M\u00f6glicherweise w\u00fcrde ein Ausbau \u00fcber die geplanten Bandbreiten die Kapazit\u00e4ten unzul\u00e4ssig beanspruchen. Die Nutzerrechte der einzelnen L\u00e4nder \u00fcber die Netze und Frequenzen sind durch das Europ\u00e4ische Parlament und den Rat geregelt. Bisher hat Finnland als einziges europ\u00e4isches Land ein Recht auf Zugang zu schnellem Internet eingef\u00fchrt, und dies bereits im Jahr\u00a02010. Bisher sind dadurch keine Konflikte mit der europ\u00e4ischen Rechtsprechung entstanden. Die Strategie Europa 2020 sieht vor, dass bis dahin alle europ\u00e4ischen B\u00fcrger mindestens mit einer Bandbreite von 30\u00a0Mbit\/s versorgt werden sollen.<\/p>\n<p>Auch wer einen entsprechenden Highspeed-Anschluss gebucht hat, kann sich nicht immer sicher sein, dass die vorgesehene \u00dcbertragungsgeschwindigkeit auch geliefert wird. Die Bundesnetzagentur hat ein Jahr lang Daten \u00fcber die Verbindungsqualit\u00e4ten der verschiedenen Anbieter <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/breitband-in-deutschland-bitte-warten\/\">gesammelt und ausgewertet<\/a>. Das Ergebnis: Zu den Sto\u00dfzeiten kommt es zu Einbu\u00dfen um bis zu 45\u00a0Prozent.<\/p>\n<h3>F\u00f6rderung des Breitbandausbaus in Deutschland<\/h3>\n<p>In Deutschland stehen zur Entwicklung der digitalen Infrastruktur die verschiedensten F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung. Diese k\u00f6nnen von Kommunen beantragt werden, um den Ausbau in ihrer Region voranzutreiben. Anfang M\u00e4rz wurden in Berlin zuletzt weitere 165 F\u00f6rderbescheide mit einem Investitionsvolumen von 935\u00a0Millionen Euro bewilligt. Rund vier Milliarden Euro umfasst das gesamte F\u00f6rderprogramm der Bundesrepublik. Maximal 15\u00a0Millionen Euro k\u00f6nnen die einzelnen Kommunen dabei pro Projekt anfordern. Weitere Gelder zur Finanzierung m\u00fcssen die Gemeinden dann selber aufbringen oder durch zus\u00e4tzliche private Investoren decken.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDas Internet ist eine Basisinfrastruktur unseres Zusammenlebens geworden. <\/em><em>Der Staat hat eine Verantwortung daf\u00fcr, dass das Internet fl\u00e4chendeckend zur Verf\u00fcgung steht und sichere Basisdienste bereitgestellt werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>These Thomas de Maizieres (CDU) zur Netzpolitik der Zukunft<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Neben der Deutschen Telekom, die als einzelnes Unternehmen immer noch am st\u00e4rksten am Ausbau der Infrastruktur beteiligt ist, wurden von Konkurrenten wie 1&amp;1, EWE Tel oder regionalen Versorgern etwa 4,2\u00a0Milliarden in den Breitbandausbau gesteckt. Ihre Investitionsquoten liegen mittlerweile h\u00f6her als die der Telekom. Vor allem bei der Ausweitung des Netzwerkes mit den ultraschnellen Glasfaserkabeln sind die Mitbewerber mit einem Anteil \u00fcber 80\u00a0Prozent deutlich st\u00e4rker vertreten.<\/p>\n<div id=\"attachment_5591\" style=\"width: 1722px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5591\" class=\"size-full wp-image-5591\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Bild9.jpg\" alt=\"\" width=\"1712\" height=\"1110\" \/><p id=\"caption-attachment-5591\" class=\"wp-caption-text\">Bestehende Infrastruktur nutzen: Im Rahmen des DigiNetz-Gesetzes soll bei Baustellen k\u00fcnftig gepr\u00fcft werden, ob gleichzeitig ein Ausbau der Netzinfrastruktur m\u00f6glich ist.<br \/>Bild: Fotolia, \u00a9 <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/153585304\">Grigorii Ignatev<\/a><\/p><\/div>\n<p>Auch von der Europ\u00e4ischen Investitionsbank soll k\u00fcnftig ein zus\u00e4tzlicher <a href=\"http:\/\/www.foerderdatenbank.de\/Foerder-DB\/Navigation\/Aktuelles\/nachrichten,did=793012.html\">Fonds zur Finanzierung von Breitbandprojekten<\/a> zur Verf\u00fcgung stehen. Ab Mitte 2017 werden dort Gelder von Investoren gesammelt, die zur Schlie\u00dfung von Versorgungsl\u00fccken vorgesehen sind.<\/p>\n<h3>Das DigiNetz-Gesetz<\/h3>\n<p>Im Januar 2016 wurde von der Bundesregierung schlie\u00dflich ein weiteres Gesetz erlassen, welches den Ausbau der digitalen Infrastruktur schneller vorantreiben soll. Das sogenannte DigiNetz-Gesetz f\u00f6rdert dabei vor allem die Netzentwicklung mit Glasfaserkabeln, die als Hochgeschwindigkeitsleitungen besonders schnelle \u00dcbertragungsraten m\u00f6glich machen. Neu ist, dass k\u00fcnftig noch st\u00e4rker bestehende Strukturen wie Energie oder Abwassernetze f\u00fcr den Ausbau genutzt werden sollen, um schneller voranzukommen. Verschiedene Versorgungsbetriebe werden verpflichtet st\u00e4rker zusammenzuarbeiten und wichtige Informationen untereinander auszutauschen.<\/p>\n<p>Folgende Punkte beinhaltet das Gesetz:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Bundesnetzagentur dient als zentrale Informationsquelle und tauscht Daten zu passiven Netzinfrastrukturen (z.B. verf\u00fcgbare Leerrohre), geplanten oder laufenden Bauarbeiten aus. Telekommunikationsunternehmen und \u00d6ffentliche Versorgungsnetzbetreiber k\u00f6nnen so effektiver<\/li>\n<li>Sie koordiniert Anfragen \u00fcber die Mitnutzung vorhandener Infrastruktur, regelt Mitnutzungsanspr\u00fcche und leitet Vor-Ort-Untersuchungen ein.<\/li>\n<li>Grundsatz zum weiteren Ausbau ist die bedarfsgereichte Erweiterung des Netzes. In Neubaugebieten ist eine Verlegung von Glasfaserkabeln k\u00fcnftig Pflicht.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><em>\u201eMit dem DigiNetz-Gesetz machen wir Deutschland fit f\u00fcr die Gigabit-Gesellschaft. In Zukunft gilt: Jede Baustelle bringt Bandbreite. Wer Verkehrswege oder Neubaugebiete erschlie\u00dft, muss Glasfaserkabel direkt mitverlegen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Alexander Dobrindt (CDU) zum DigiNetz-Gesetz<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>In den St\u00e4dten und Ballungszentren ist jetzt bereits schnelles Internet \u00fcber verschiedene Technologien verf\u00fcgbar. Ob das ehrgeizige Ziel f\u00fcr den fl\u00e4chendeckenden Breitbandausbau bis 2018 erreicht werden kann, steht allerdings noch offen. Auf dem Land sind viele Alternativen zur teuren Glasfaserinfrastruktur m\u00f6glich. Politik aber auch die Netzbetreiber investieren mit Hochdruck in die Weiterentwicklung und den Ausbau der Netze. Wer solange nicht warten will oder kann, hat mit der Satellitentechnik eine relativ preisg\u00fcnstige Technik zur Hand, mit der unabh\u00e4ngig von ausgebauter Infrastruktur ein Zugang zum Internet hergestellt werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur treibt den Breitbandausbau in Deutschland mittlerweile nachdr\u00fccklich voran. Auch in abgelegeneren Regionen sollen die B\u00fcrger in Zukunft Zugang zu einem schnellen Internet bekommen. Wie steht es mit der Verf\u00fcgbarkeit bis jetzt, wie lange dauert der Ausbau noch und welche Alternativen bieten sich zu DSL oder Glasfaser?<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[256],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5576"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5576"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5576\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9181,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5576\/revisions\/9181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}