{"id":10322,"date":"2020-11-10T17:42:16","date_gmt":"2020-11-10T16:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/?p=10322"},"modified":"2020-11-10T17:42:16","modified_gmt":"2020-11-10T16:42:16","slug":"digitales-fuer-studierende-der-grosse-hard-und-software-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/digitales-fuer-studierende-der-grosse-hard-und-software-vergleich\/","title":{"rendered":"Digitales f\u00fcr Studierende: Der gro\u00dfe Hard- und Software-Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/professor-of-computer-science-reads-lecture-to-a-classroom-full-of-multi-ethnic-students-teacher-holds-laptop-with-deep-learning-artificial-intelligence-infographics-on-the-screen\/206335436?prev_url=detail\">Gorodenkoff<\/a><\/p>\n<p><strong>Egal ob Universit\u00e4t oder Fachhochschule, ob Architektur, Elektrotechnik, Soziologie oder Zahnmedizin: Wer heute studiert, ist in vielerlei Hinsicht auf digitale Helfer in Form von Hard- und Software angewiesen. Wir vergleichen die wichtigsten Hard- und Softwareoptionen, die im studentischen Alltag eine Rolle spielen, in Bezug auf Kosten, Budget und Leistung. <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>PC vs. Mac<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Beim Fokus auf ortsfeste Rechner, ferner Notebooks, gibt es derzeit weiterhin die zwei wichtigsten und am weitesten verbreiteten Systeme: Der PC, wahlweise mit Windows oder einem freien Betriebssystem wie Ubuntu und den diversen Mac-Rechnern von Apple mit dem eigenen System iOS.<\/p>\n<ul>\n<li>Der PC wird in zahllosen Modellvarianten von vielen Herstellern angeboten. Die Preisspanne \u00fcberstreckt das gesamte Spektrum und reicht von g\u00fcnstigsten Notebooks bis zu teuren High-End-Ger\u00e4ten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der gro\u00dfe Vorteil ist dabei nach wie vor die gro\u00dfe Software-Auswahl. Das gilt auch f\u00fcr die Hardware, speziell bei Desktop-PCs. Hier l\u00e4sst sich zwischen Netzteil, Motherboard und Grafikkarte sehr vielf\u00e4ltig aufr\u00fcsten. Doch gerade diese Vielfalt kann bei der Verwendung propriet\u00e4rer Teile auch nachteilig sein. Zudem ist Windows schon aufgrund seiner Verbreitung immer ein gr\u00f6\u00dferes Ziel f\u00fcr Schadsoftware.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Mac liegt ein Schwerpunkt auf dem Design, einer hochwertigen Verarbeitung, intuitiver Bedienung und ausgezeichneter, mitgelieferter Software. Das System wird von vielen deswegen hochgelobt. Bei ortsfesten Macs ist es ein gro\u00dfer Vorteil, dass das komplette System im Bildschirmgeh\u00e4use steckt und nur noch mit den Eingabeger\u00e4ten verbunden werden muss.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ferner ist auf Macs keine <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/special\/computer-und-handy\/computer\/ratgeber\/4790976-909333-bloatware-und-crapware-auf-dem-pc-entfer.html\">vorinstallierte Bloatware<\/a> vorhanden. Nicht zuletzt sorgt Apples \u201e\u00d6kosystem\u201c daf\u00fcr, dass alle Produkte aus dem Haus perfekt harmonieren. Allerdings kommt das zu einem recht hohen Preis f\u00fcr alle Ger\u00e4te. Zudem gibt es eine geringere Software-Vielfalt.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Auch wenn der Mac viele Vorteile anf\u00fchren kann, so ist er aus studentischer Sicht nur bedingt die bessere Wahl. Daf\u00fcr sorgen vor allem die hohen Anschaffungspreise und die Tatsache, dass vor allem viele Nischen-Softwares, wie sie in vielen F\u00e4chern notwendig sein k\u00f6nnen, nicht f\u00fcr den Mac angeboten werden und in der Windows-Version nur \u00fcber Drittsoftwares auf dem Mac laufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In manchen Studieng\u00e4ngen macht ein Apple-Rechner hingegen viel Sinn, etwa im Bereich Design, Gestaltung und Medienproduktion \u2013 hier kann das System seine Vorteile bestens ausspielen. Dennoch <a href=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/macbook-alternativen\/\">gibt es auch zu den MacBooks viele Alternativen<\/a>.<\/p>\n<p><img class=\"aligncenter size-full wp-image-10325\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Bild-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1620\" height=\"1080\" \/><\/p>\n<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/woman-in-office-working-on-stationary-computer\/147457903?prev_url=detail\">Kaspars Grinvalds<\/a><\/p>\n<h2><strong>MS Office vs. LibreOffice<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Jahrzehntelang war Microsofts Office-Paket das dominierende Werkzeug f\u00fcr alle Anwendungen zwischen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Pr\u00e4sentationen. Mittlerweile haben sich jedoch auch viele quelloffene Alternativen etabliert. Der vielleicht bedeutendste Vertreter ist LibreOffice.<\/p>\n<p>Dabei muss zun\u00e4chst klargestellt werden, dass MS Office keine einzelne Software ist. Viel mehr existieren hier in der aktuellsten Version <a href=\"https:\/\/www.lizengo.de\/magazin\/office-365-vs-office-2019\/\">zwei Varianten mit unterschiedlichen Merkmalen<\/a>, Office 365 \/ Microsoft 365 und Office 2019. Ersteres ist ein Abo-basiertes Modell das grunds\u00e4tzlich mit einer Online-Anbindung funktioniert, letzteres muss nur einmal bezahlt werden und funktioniert vollst\u00e4ndig auch offline.<\/p>\n<ul>\n<li>Office 2019 kostet Geld, das ist zweifellos ein Nachteil in diesem Vergleich. Allerdings ist das Programm nach wie vor der weltweite Standard. Das sorgt daf\u00fcr, dass die Kompatibilit\u00e4t beim Austausch von Dateien sehr gut ist. Was auf einem Office\u2011Rechner erstellt wurde, sieht auch auf einem anderen so aus. Umgekehrt gibt es praktisch kein Dateiformat, welches nicht durch Office unterst\u00fctzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem steckt hinter Office 2019 ein professionelles Unternehmen, was wiederum gewichtige Auswirkungen auf Updates und Erweiterungen hat. Manche sehen das zwar mangels Quelloffenheit als Nachteil, daf\u00fcr gibt es jedoch nur einen beschr\u00e4nkten Kreis von Menschen, die das Programm editieren.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil: die meisten sehen MS Office als das im Vergleich einfacher zu bedienende Programm an, vor allem bei vorhandenen Windows-Erfahrungen.<\/p>\n<ul>\n<li>LibreOffice ist quelloffen und komplett kostenlos. Allerdings ist es weniger umfangreich, so fehlt ihm beispielsweise eine mitgelieferte E-Mail-\/Kalendersoftware; diese muss getrennt installiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ferner beherrscht das Programm kein zeitgleiches Co-Autoring, ein echter Nachteil bei studentischer Gruppenarbeit.<\/p>\n<p>Auch wenn prinzipiell auch hier eine hohe Kompatibilit\u00e4t mit Dateiformaten gegeben ist, so gibt es doch h\u00e4ufig Probleme mit \u201ezerschossenen\u201c Formatierungen, wenn Dateien mit anderen Programmen erstellt wurden.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Hier ist Windows der Sieger. Die Kosten f\u00fcr eine Produktlizenz einer <em>Home and Student<\/em> Version fallen mit rund 100 Euro weniger stark ins Gewicht. Was Windows insgesamt besser macht, ist die Tatsache, dass es mit den vielf\u00e4ltigen Formaten von Gruppenarbeiten auf und abseits des Campus harmonischer zurechtkommt, wo es bei LibreOffice immer wieder vorkommen kann, dass eine von Kommilitonen erstellte Datei zurechtger\u00fcckt werden muss, um so auszusehen wie auf deren Rechnern.<\/p>\n<h2><strong>Notebook\/Laptop vs. Tablet<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Seit Apple das erste iPad auf den Markt brachte und somit das Tablet als Standbein zwischen Computer und Smartphone etablierte, ist viel Zeit verstrichen. Prinzipiell <a href=\"https:\/\/lehrer-news.de\/tablet-vs-laptop\/\">unterscheiden sich beide Systeme<\/a> in verschiedenen Punkten.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr das Notebook spricht, dass sein Nutzungsbereich etwas enger gesteckt ist. Speziell f\u00fcr klassische B\u00fcroarbeit hat es deshalb einen Vorteil gegen\u00fcber Tablets. Auch sind auf den meisten Notebooks dedizierte Computer-, statt mobile Betriebssysteme installiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine St\u00e4rke vieler Laptops ist, dass sie in aller Regel mehr Anschlussm\u00f6glichkeiten zwischen USB und HDMI haben, was das Anbinden zus\u00e4tzlicher Ger\u00e4te prinzipiell einfacher macht.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil: Es gibt eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl gro\u00dfer Notebooks mit entsprechend gro\u00dfen Bildschirmen und meist verf\u00fcgen Laptops \u00fcber die gr\u00f6\u00dferen Speichervolumina. Allerdings sind bei den meisten Ger\u00e4ten die Tastaturen fest mit dem System verbunden; es ist nicht m\u00f6glich, den Bildschirm einzeln zu nutzen. Das bedeutet Abstriche bei der Ergonomie (wahlweise komfortables Schreiben oder Lesen) und bei der Kompaktheit.<\/p>\n<ul>\n<li>Tablets sind die mobileren Ger\u00e4te. Sowohl im direkten wie \u00fcbertragenen Sinn der Betriebssysteme. Ersteres ist ein Vorteil, letzteres, konkret bei Android-Ger\u00e4ten, ein Nachteil hinsichtlich der Vielfalt verf\u00fcgbarer Softwares. Sie sind insgesamt mehr auf schnelles Surfen und Medienkonsum ausgelegt, weniger auf dauerhaftes Arbeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zumindest wird eine ansteckbare oder per Funk anzubindende Tastatur ben\u00f6tigt \u2013 auf einem Touchscreen ganze Hausarbeiten tippen ist unkomfortabel.Eine St\u00e4rke von Tablets ist, dass ihre Akkus meist l\u00e4nger durchhalten. Dem entgegen steht jedoch, dass die Anzahl und Menge der Anschlussm\u00f6glichkeiten gering ist, sich oft nur auf einen Micro-USB- und einen Slot f\u00fcr Micro-SDs beschr\u00e4nkt \u2013 die restliche Anbindung muss \u00fcber Funkstandards erfolgen.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr Studenten ist das Notebook h\u00e4ufig die sinnvollere Wahl, ungeachtet des Betriebssystems. Es ist schlicht das bessere Ger\u00e4t zum Arbeiten, l\u00e4sst sich vielf\u00e4ltiger nutzen und mit verschiedenen Ger\u00e4ten erweitern \u2013 aus einem kleinen Notebook l\u00e4sst sich mit den richtigen Anschl\u00fcssen eine vollwertige B\u00fcro-Workstation mit drei Bildschirmen, Maus, Tastatur und Drucker machen.<\/p>\n<p>Ein g\u00fcnstiges Zehn-Zoll-Tablet f\u00fcr Vorlesungen ist dennoch eine praktische Erg\u00e4nzung, da hier die Kompaktheit in dieser speziellen Situation die Nachteile \u00fcberwiegt.<\/p>\n<p><img class=\"aligncenter size-full wp-image-10326\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Bild-3.jpeg\" alt=\"\" width=\"1620\" height=\"1080\" \/><\/p>\n<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/student-working-on-the-laptop\/161189135?prev_url=detail\">TIMDAVIDCOLLECTION<\/a><\/p>\n<h2><strong>Photoshop vs. GIMP<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Grafikbearbeitungssoftwares gibt es in gro\u00dfer Zahl. Bei Photoshop und GIMP handelt es sich jedoch um die bekanntesten und leistungsf\u00e4higsten Vertreter. Beides sind professionelle Tools f\u00fcr eine breite Palette von Aufgaben.<\/p>\n<ul>\n<li>Photoshop hat die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Verbreitung. So sehr, dass \u201ePhotoshoppen\u201c zum eigenen Begriff f\u00fcr die Grafikbearbeitung wurde. Ein Nachteil ist, dass das Programm inzwischen in der aktuellen Version nur noch im Abo erh\u00e4ltlich ist \u2013 im Rahmen des Pakets <em>Creative Cloud<\/em> f\u00fcr Studenten zu 18,85 Euro monatlich (2020). \u00c4ltere, auch ohne Internetverbindung nutzbare, Vollversionen kosteten vierstellige Betr\u00e4ge.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mittlerweile ist die \u00e4ltere Version <em>CS3<\/em> vielerorts kostenlos erh\u00e4ltlich und gen\u00fcgt immer noch vielen Anspr\u00fcchen. Generell z\u00e4hlt Photoshop als sehr intuitiv zu bedienende Software. Auch wenn User dennoch nicht umhinkommen, sich in die vielf\u00e4ltigen Funktionen einzuarbeiten.<\/p>\n<ul>\n<li>GIMP steht, <a href=\"https:\/\/www.gimp.org\/downloads\/\">als quelloffenes und somit kostenloses Tool<\/a>, Photoshop hinsichtlich der Funktionalit\u00e4t kaum nach \u2013 theoretisch. Praktisch wird immer wieder kritisiert, dass der Kostenlosigkeit eine \u00fcberaus komplexe Bedienung gegen\u00fcbersteht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor allem Anf\u00e4nger werden mit GIMP wahrscheinlich l\u00e4nger f\u00fcr erste Ergebnisse ben\u00f6tigen. Zwar sorgt die Quelloffenheit f\u00fcr viel Support in der Community und viele zus\u00e4tzlich installierbare Elemente, jedoch l\u00e4sst sich GIMP erst nach wesentlich l\u00e4ngerer Einarbeitungszeit so umfangreich nutzen wie Photoshop.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Hier gibt es kein eindeutiges Ergebnis. Der Sieger h\u00e4ngt stark vom Studienfach ab. Wer tagt\u00e4glich mit Grafikbearbeitung zu tun hat, wird mit Photoshop die bessere L\u00f6sung finden. Wer jedoch die Zeit zur Einarbeitung hat und mit den etwas eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten zurechtkommt, kann auch auf GIMP setzen.<\/p>\n<p>Solange es ohnehin nur um die grundlegende Bearbeitung von Fotos geht, ist auch keines der Programme n\u00f6tig. Daf\u00fcr gibt es mittlerweile zahllose simplere Softwares. Photoshop und GIMP sind umfassende Allesk\u00f6nner.<\/p>\n<h2><strong>Mindmeister vs. FreeMind<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Mind Mapping Tools sind sehr beliebt. Denn sie erm\u00f6glichen es, selbst komplexe Themen \u00fcbersichtlich zu strukturieren und sind somit wichtige Lernhelfer.<\/p>\n<ul>\n<li>MindMeister ist, \u00e4hnlich wie Photoshop, ein weit verbreitetes Tool. Zwar gibt es eine kostenlose Basisversion, diese erlaubt jedoch nur das Erstellen von drei Mindmaps und ist auch anderweitig in ihren Funktionen limitiert. Die f\u00fcr Studenten bessere Version ist <em>Pro<\/em>, allerdings kostet diese als <em>Edu Pro<\/em> mit Studentenausweis gut vier Euro monatlich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daf\u00fcr gibt es dann allerdings ein Tool, das beispielsweise problemlosen Datenexport erlaubt und sowohl auf Rechnern wie Mobilger\u00e4ten funktioniert \u2013 und unter anderem auch auf Deutsch erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n<ul>\n<li>FreeMind ist ebenfalls eine kostenlose, offene Software und bietet einen \u00e4hnlich gro\u00dfen Funktionsumfang. Es handelt sich dabei allerdings um eine reine Desktop Software, die nicht auf Handys und anderen Mobilger\u00e4ten l\u00e4uft. Zudem ist der Look auf dem Niveau alter Windows-Versionen \u2013 kein echter Nachteil, wohlgemerkt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Auch wenn es Geld kostet, MindMeister punktet vor allem deshalb, weil das Tool beinahe ger\u00e4te- und plattformunabh\u00e4ngig funktioniert. Zudem ist der monatliche Preis so gering, dass er absolut bezahlbar bleibt.<\/p>\n<h2><strong>OneNote vs. Evernote<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Notizen erstellen, Daten ablegen, mit anderen teilen: Das stellt die Kernaufgabe beider Tools dar, womit sie speziell f\u00fcr die studentische Gruppenarbeit einen wichtigen Beitrag leisten.<\/p>\n<ul>\n<li>OneNote aus dem Hause Microsoft ist trotz des Herstellers auch f\u00fcr Apple-Produkte verf\u00fcgbar. Ein Vorteil von OneNote sind die vielen M\u00f6glichkeiten der Strukturierung von Inhalten. Der Look des Programms orientiert sich an dem anderer Office-Produkte. Es l\u00e4sst sich dort funktional integrieren und ist somit f\u00fcr damit Erfahrene leicht und intuitiv zu bedienen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Fokus liegt allerdings auf der Anbindung an Windows. Hier funktioniert es am besten und mit dem gr\u00f6\u00dften Funktionsumfang. Bei Windows 10 ist eine nicht deinstallierbare Light-Version integriert. Wer eine Office-Version installiert, bekommt die vollwertige zweite dazu, kann die erste aber nicht l\u00f6schen.<\/p>\n<ul>\n<li>Evernote l\u00f6st generell das Problem der Plattformvielfalt besser und funktioniert auf allen Systemen gleicherma\u00dfen gut. In Sachen Funktionen ist es praktisch ebenb\u00fcrtig, bietet aber eine insgesamt viel umfangreichere Integration anderer Apps und Dienste. Attraktiv ist die M\u00f6glichkeit, einzelne Notizen auch mit Menschen teilen zu k\u00f6nnen, die das Programm nicht nutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteilig ist, dass Evernote sehr textbasiert ist und durch die im Lauf der Jahre evolution\u00e4r gewachsene Struktur auf Anf\u00e4nger recht un\u00fcbersichtlich wirken kann.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Auch hier kommt es darauf an: Wer sowieso Microsoft Office nutzt, besonders, wenn es auch die Kommilitonen vorwiegend tun, findet in OneNote die bessere L\u00f6sung \u2013 nicht nur, weil sie automatisch mitgeliefert wird. In einem stark heterogenen Umfeld d\u00fcrfte jedoch Evernote die bessere Wahl sein. Einbezogen werden sollte zudem auch, wie wichtig das Thema Integration anderer Anwendungen ist \u2013 auch dabei hat OneNote viele Vorteile.<\/p>\n<h2><strong>HDD vs. SDD<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Bei den Speichertechnologien macht vor allem die Funktionsweise <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Z6U4zW6xCBE\">den Unterschied<\/a>. Die \u00e4ltere, mechanische Technik bei der HDD bekam durch die Weiterentwicklung Konkurrenz durch die rein digitalen Chips der SDD.<\/p>\n<ul>\n<li>HDDs, also klassische Festplatten, k\u00f6nnen mittlerweile prim\u00e4r noch den g\u00fcnstigeren Preis anf\u00fchren. Einmal gespeicherte Daten bleiben zudem auch ohne Stromversorgung viele Jahre lang erhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die n\u00f6tigen mechanischen Komponenten und die involvierte Magnettechnik sind HDDs jedoch generell anf\u00e4lliger f\u00fcr Besch\u00e4digungen und Datenverlust. Dar\u00fcber hinaus dauert sowohl das Schreiben wie Auslesen der Daten wesentlich l\u00e4nger.<\/p>\n<p>SSD-Festplatten waren noch vor wenigen Jahren sehr viel teurer. Mittlerweile ist der Preisunterschied jedoch geringer geworden. Daf\u00fcr gibt es einen Speicher, der schneller ist und weitaus weniger anf\u00e4llig f\u00fcr mechanische Besch\u00e4digungen.<\/p>\n<p>Ohne Stromversorgung ist <a href=\"https:\/\/www.ontrack.com\/de-de\/blog\/how-long-do-ssds-really-last\">die typische Speicherdauer stark begrenzt<\/a>; auch sind Datenrettungen durch die Art des Abspeicherns schwieriger und seltener von Erfolg gekr\u00f6nt.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Auch hier kommt es auf die Anwendung an. F\u00fcr den t\u00e4glichen Campus-Gebrauch sind SSDs die schnellere und robustere Wahl. Wo jedoch digitale Handouts, Abschriften und Scans \u00fcber das ganze Studium und dar\u00fcber hinaus gesichert werden sollen, etwa auf einer externen Festplatte, ist die klassische, in der Schublade gelagerte HDD-Platte die bessere Wahl.<\/p>\n<p><img class=\"aligncenter size-full wp-image-10327\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Bild-4.jpeg\" alt=\"\" width=\"1618\" height=\"1080\" \/><\/p>\n<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/external-hard-drive\/361705381?prev_url=detail\">NorGal<\/a><\/p>\n<h2><strong>Dropbox vs. Google Drive<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Seitdem sich das Thema Cloudspeicher auch im Bereich der Privatanwender etabliert hat, liefern sich Dropbox und Google Drive ein bis heute andauerndes Wettrennen um die Kundengunst.<\/p>\n<ul>\n<li>Dropbox liefert in der kostenlosen Version zwei GB Speicherplatz und eingeschr\u00e4nkte Funktionen. Zwei TB der <em>Plus <\/em>Version kosten 9,99 Euro im Monat, noch ein Terabyte mehr liefert die <em>Professional <\/em>Version zu 16,58 Euro (2020). Ferner unterscheiden sich die Versionen in der Datenmenge pro Transfer, der L\u00e4nge der Dateiwiederherstellung und weiteren Details.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Grunds\u00e4tzlich unterscheiden sich Dropbox und Google Drive hinsichtlich der Funktionsvielfalt kaum voneinander. Allerdings kann erstere noch anf\u00fchren, auch auf Linux zu funktionieren.<\/p>\n<ul>\n<li>Google Drive liefert in der kostenlosen Version bereits 15 GB Speicherplatz \u2013 auch wenn dieser mit einem bestehenden Google-Mail-Platzbedarf geteilt wird. 100 GB kosten 1,99 Euro, 200 GB 2,99 Euro und zwei TB wie bei Dropbox 9,99 Euro monatlich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch hier l\u00e4uft die Anwendung auf Windows, den Apple-Softwares und Android, nicht jedoch auf Linux. Vorteilhaft ist, dass Google Drive prinzipiell mit dem Google Account funktioniert \u2013 interessant nicht zuletzt f\u00fcr Besitzer von Android-Handys.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Hier scheint Google f\u00fcr Studenten eine Nasenspitze voraus zu sein. Das liegt vor allem in der Preispolitik: Speziell das kostenlose Angebot wei\u00df durch das h\u00f6here Speichervolumen zu \u00fcberzeugen. Angenehm sind auch die st\u00e4rker unterteilten kostenpflichtigen Modelle, wo bei der Dropbox eine sehr gro\u00dfe Spreizung zwischen kostenlosen zwei GB und den kostenpflichtigen, aber f\u00fcr viele unn\u00f6tig \u00fcppigen zwei TB besteht.<\/p>\n<h2><strong>Scanner vs. Smartphone<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>Das hochschulische Leben bedeutet, dass auch heute noch viele Informationen nur in der Bibliothek zu finden sind. Da die Anzahl der B\u00fccher niemals ausreicht, ist es immer wieder n\u00f6tig, schnell und unkompliziert analoge Werke zu digitalisieren.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr den Scanner spricht hier, dass er das einfacher zu bedienende System darstellt: Dokument auflegen, Start dr\u00fccken, fertig. Damit ist fast immer ein gutes Ergebnis garantiert. Doch Scanner sind weitgehend ortsfeste Ger\u00e4te \u2013 rasch einige Buchseiten zwischen zwei Vorlesungen einscannen deshalb nicht immer m\u00f6glich.<br \/>\nDass Scanner, ungleich zum Smartphone, auch noch eine zus\u00e4tzliche Anschaffung bedeuten, kommt hinzu.<\/li>\n<li>Praktisch jeder Student hat ein Smartphone, ein gro\u00dfes Preis-Plus. Mittlerweile gibt es auch <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/wirecutter\/reviews\/best-mobile-scanning-apps\/\">eine ganze Reihe sehr guter Apps<\/a>, welche die integrierte Kamera zum Scanner machen. Der einzige Nachteil ist, dass etwas mehr Fokus auf die richtige Haltung des Ger\u00e4ts n\u00f6tig ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Absolut eindeutig: Sp\u00e4testens durch das Aufkommen von Scanner-Apps ist das Smartphone f\u00fcr Studierende die qualitativ zumindest gleichwertige, vor allem aber immer und \u00fcberall zur Verf\u00fcgung stehende Alternative.<\/p>\n<p><img class=\"aligncenter size-full wp-image-10328\" src=\"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Bild-5.jpeg\" alt=\"\" width=\"1598\" height=\"1080\" \/><\/p>\n<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/student-hands-with-smartphone-making-cheat-sheet\/86502137?prev_url=detail\">Syda Productions<\/a><\/p>\n<h2><strong>LaTeX vs. Word<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die beiden Systeme<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr viele Arbeiten im normalen studentischen Alltag wird sich dieser Vergleich gar nicht stellen. Wenn es jedoch konkret um das wissenschaftliche Arbeiten geht, kann es sehr wohl Unterschiede geben.<\/p>\n<ul>\n<li>LaTeX ist eine Software, die nicht nach <a href=\"https:\/\/bloghandbuch.gpa-djp.at\/index.php\/WYSIWYG-Editor\">dem \u00fcblichen WYSIWYG-Schema<\/a> arbeitet (= What You See Is What You Get). Das hei\u00dft, was der User hier eingibt, wird nicht so angezeigt, wie es bei der sp\u00e4teren Ausgabe (etwa auf einem Ausdruck oder einem PDF) angezeigt wird. Grunds\u00e4tzlich ist LaTeX deshalb f\u00fcr Unerfahrene wesentlich schwieriger zu bedienen als Word \u2013 auch weil das gesamte Arbeitsprinzip nur per Tastatur funktioniert und alles per Code eingegeben wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das ist zwar schwieriger, erlaubt aber eine ungleich gr\u00f6\u00dfere Variation beim Aussehen des Arbeitsergebnisses. Diese gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t wird vor allem bei hochprofessionellen Dokumenten wichtig, beispielsweise mit Quellverzeichnissen und dergleichen.<\/p>\n<ul>\n<li>Word funktioniert hingegen nach dem WYSIWYG-Schema. So, wie es auf dem Bildschirm angezeigt wird, sieht auch das sp\u00e4tere Resultat aus. Zudem bietet Word einen zwar simpleren, daf\u00fcr aber einfacher zu beherrschenden Formel-Editor und kann durch zus\u00e4tzliche Tools ebenfalls \u00e4hnlich professionelle Ergebnisse produzieren \u2013 wenngleich diese Tools wiederum komplizierter zu bedienen sind als die Grundfunktionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich sagen, dass sich mit Word auch mit geringerem Aufwand ausreichende Ergebnisse erzielen lassen, wohingegen LaTeX vom Start weg hohe Anforderungen an die Bedienung stellt.<\/p>\n<h3><strong>Das Ergebnis<\/strong><\/h3>\n<p>Wer ohnehin Office nutzt, sollte mit Word auch ins wissenschaftliche Arbeiten einsteigen. Allerdings kommt es dann darauf an, was gew\u00fcnscht ist. Bei LaTeX liegen die Limits grunds\u00e4tzlich h\u00f6her, es l\u00e4sst sich viel st\u00e4rker variieren. Wo das f\u00fcr das Studienfach Vorteile liefert, sollten User fr\u00fchzeitig mit der Einarbeitung beginnen. Sp\u00e4testens in h\u00f6heren Semestern k\u00f6nnen mitunter die Limitierungen von Word hervortreten.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/h2>\n<p>Ein g\u00fcnstiger Preis ist nicht alles, das d\u00fcrfte dieser Vergleich als Erkenntnis offenbart haben. Tats\u00e4chlich kann es sich auch f\u00fcr Studierende mit knappem Budget lohnen, ein wenig davon f\u00fcr hochwertigere Hard- und Software auszugeben. Nicht immer, aber doch recht h\u00e4ufig ist das die f\u00fcr das Studium bessere Wahl \u2013 und nur darauf kommt es bei allem Spardenken an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: stock.adobe.com \u00a9 Gorodenkoff Egal ob Universit\u00e4t oder Fachhochschule, ob Architektur, Elektrotechnik, Soziologie oder Zahnmedizin: Wer heute studiert, ist in vielerlei Hinsicht auf digitale Helfer in Form von Hard- und Software angewiesen. Wir vergleichen die wichtigsten Hard- und Softwareoptionen, die im studentischen Alltag eine Rolle spielen, in Bezug auf Kosten, Budget und Leistung. \u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":10324,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[252],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10322"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10322"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10322\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10329,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10322\/revisions\/10329"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10324"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.expertiger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}